Mathematik – Buch / 6. Geometrie –
ZUSAMMENFASSUNG -589-
Zusammenfassung: Geometrie
1. Winkel
Nebenwinkel ergeben zusammen immer 180°:
α+β=180°

Scheitelwinkel sind gleich groß: δ=ε.

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ZUSAMMENFASSUNG -690-
Stufenwinkel an Parallelen sind gleich groß:
α=β und τ=ε.

Wechselwinkel an Parallelen sind gleich groß:
α=γ und δ=ε.

Die Summe der Innenwinkel im Dreieck beträgt 180°.
Die Summe der Innenwinkel im n-Eck ist allgemein
ausgedrückt:
(n-2)
180° mit n>3.
Im Dreieck ist ein Außenwinkel genauso groß wie die
Summe der beiden anliegenden Innenwinkel.

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ZUSAMMENFASSUNG -691-
2. Zentrische Streckung
Vorgehensweise bei einer Zentrischen Streckung
1. Zeichne eine Strecke mit dem Streckfaktor k=5/3, bei der
Strecke:

Vorgehensweise:
1. Zuerst zeichnet man einen Hilfsstrahl mit dem
Anfangspunkt Z.

2. Dann zeichnet man auf dem Hilfsstrahl das
Streckenverhältnis 5/3 ein. Ab dem Punkt Z
5 Einheiten und ab dem entstandenen Punkt B 3 Einheiten bis
zum entstandenen Punkt B’.

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ZUSAMMENFASSUNG -692-
3. Dann verbindet man A mit B und zeichnet eine Parallele zu
Der Strecke AB durch B’.
Dies darf man nach den Strahlensätzen.

Dann hat man bei der Strecke ZA’ einen Streckfaktor von 5/3
erreicht.
ZB = 5
BB’ 3
Und
ZA = 5
AA’ 3
Eigenschaften der zentrischen Streckung:
1. Das Bild einer Geraden ist eine Gerade
Das Bild eines Dreiecks ist ein Dreieck.
2. Das Bild einer Geraden (Strecke, Strahl) ist parallel zum
Urbild.
3. Das Bild eines Winkels ist ein gleich großer Winkel.
4. Das Streckenverhältnis Länge der Bildstrecke___
ist gleich dem Betrag des Streckfaktors k.
Länger der
Urbildstrecke
5. Die Streckenlänge des Bildes ist abhängig vom
Streckfaktor k.
Die Streckenlänge des Urbildes multipliziert mit dem
Streckfaktor k ergibt die Streckenlänge der Bildstrecke.
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ZUSAMMENFASSUNG -693-
Vermutung:
k=k1
k2
Beweis:
1. Beide Streckungen gehen von demselben Streckzentrum Z
aus.

2. ZD’ = k1
ZD’=k1
ZD
ZD

3. ZD’’ = k2
ZD’’=k2
ZD’
ZD’
4. Einsetzen von 2 in 3:
ZD’’=k1
k2
ZD
5.
ZD’’=k1
k2
ZD
ZD’’ =k1
k2
ZD
|:ZD
ZD’’ = k1
k2
ZD
ZD’’ = k1*k2=k
ZD
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ZUSAMMENFASSUNG -694-
3. Spiegelung / Drehung /
Verschiebung
Punktspiegelung:

1. Zuerst misst man den Abstand vom Bildpunkt zum
Spiegelpunkt.
2. Dann trägt man diesen Abstand wieder gerade von dem
Spiegelpunkt aus an.
Achsenspiegelung:

1. Zuerst misst von z.B. von dem Punkt C den Abstand
senkrecht zur Spiegelachse.
2. Dann trägt man diesen Abstand senkrecht an und hier ist
der Bildpunkt C’.
Bildpunkt und Urbildpunkt haben den gleichen Abstand von der
Spiegelachse.
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ZUSAMMENFASSUNG -695-
Verschiebung:
Konstruktiv:
Verschiebung: 2 nach rechts, 4 nach unten

Rechnerisch:
A (2; 2) +(5; -4)
A’ (4; -2)
Drehung:

Drehe die Strecke AB um 45° um Punkt A.

im mathematisch positiver Richtung (gegen den Uhrzeigersinn=
Vorgehensweise:
1. Konstruiere die Strecke AB.
2. Dann schlägt man um A einen Kreisbogen mit dem Radius AB.
3. Dann zeichnet man einen Winkel von 45°. Der Schnittpunkt
mit dem Kreisbogen ist B’.
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-696-
4. Kongruenzsätze
Dreiecke sind kongruent, wenn sie übereinstimmen in
- den Längen der drei Seiten (SSS)
- der Länge einer Seite und den Beträgen der beiden
anliegenden Winkel (WSW)
- den Längen zweier Seiten und im Betrag des Winkels, der
von ihnen eingeschlossen wird (SWS)
- den Länger zweier Seiten und im Betrag des Winkels, der
der längeren Seite gegenüberliegt (SSWg).
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ZUSAMMENFASSUNG -697-
5. Flächenberechnungen und Körperberechungen
Hier alle Formeln, mit denen man den Flächeninhalt von
Dreiecken und verschiedenen Vierecken berechnen kann.
Dreieck:
A= ½
g
h
Parallelogram
A=g
h
Raute
A=g
h= ½
e
f
Trapez
A= ½ (a+c)
h
Drachenviereck
A= ½
e
f
(Bilder folgen)
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ZUSAMMENFASSUNG -698-
Hier Formeln um Volumen, Oberfläche, ... von den
verschiedensten Körpern zu berechne.
Formel zur Berechnung
Würfel:
V=a2
O=6a2
e (Diagonale)=a

Quader:
V=abc
O=2
(ab+ac+bc)

M=2(ac+bc)
Prisma:
V=G
h
O=2G+M
Zylinder:
V=πr2h
M=2πrh
O=2πr(r+h)
Pyramide:

Kegel:
V=
πr2h
M=πrs
O=πr(r+s)
Pyramidenstumpf:

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Mathematik – Buch / 6. Geometrie -699-
Kegelstumpf:

M=πs(r1+r2)
O=πs(r1+r2)+ π(r21+r22)
Kugel:
V=
πr3
O=4πr2
Kugelausschnitt:
V=
πr2h
Kugelabschnitt:
V=
πh2(3r-h)
Flächeninhalt der Kugelkappe : 2πrh
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